Die Kennzahlen für die Öffnungen gesamt machen deutlich, wie oft die Abonnenten dein Mailing insgesamt geöffnet haben. Unterscheidet sich diese Zahl also deutlich von deiner unique Öffnungsrate, kann das ein Zeichen dafür sein, dass Abonnenten deine Inhalte interessant fanden und diese vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe lesen möchten.
Es sollte berücksichtigt werden, dass diese Werte allgemeine Zahlen darstellen. Je nach Zielgruppe und Verteilergröße können ganz unterschiedliche Werte erreicht werden. Je stärker dein Abonnentenpool wächst, desto geringer kann deine Öffnungsrate ausfallen. Im B2B-Bereich werden Newsletter tendenziell häufiger geöffnet als im B2C-Bereich. Auch die Branche, in der du tätig bist, wirkt sich auf die Öffnungsrate aus.
Was sagt die Klickrate über mein Mailing aus?
Den ersten Klick eines Abonnenten in den Newsletter bezeichnen wir als unique Klickrate. Zahlen um die 3,5% stellen eine durchschnittliche unique Klickrate dar und beziehen sich auf alle Zustellungen.
Bei den Kennzahlen für die Klickrate ist besonders die „Effektive Klickrate" für deine Statistik interessant. Denn sie besagt, wie viele der Öffner sich für deine Themen tatsächlich interessieren und auf weiterführende Landingpages geklickt haben. Hier liegt der Durchschnitt bei etwa 15%.
Erreicht die gesamte Klickrate höhere Werte als die unique Klickrate, bedeutet dies, dass mehr als ein Inhalt deines Newsletters die Abonnenten interessierte.
Liegen die Zahlen deiner Klickrate dauerhaft unter den Durchschnittswerten, solltest du deine Inhalte und die Gestaltung des Newsletters überdenken. Sind deine Inhalte für den Abonnenten wirklich relevant, die Texte auf das Wesentliche reduziert und „spannend" geschrieben? Sind weiterführende Links deutlich zu erkennen? Hast du sogenannte „Call-to-action"-Links verwendet, die den Abonnenten animieren „etwas zu tun"?